Bei richtiger Lagerung (15 -20°C, keine direkte Sonneneinstrahlung) empfehlen wir, den Wein innerhalb von 9 - 12 Monaten zu verbrauchen. Nach Anbruch sollte der Wein in der BiB-Verpackung am besten im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 4 - 6 Wochen verbraucht werden.
Bei uns findet Ihr ausschließlich hochwertige Weine, sowohl in der Flasche als auch in der Box. In den Regionen, aus denen die Weine kommen, bieten viele Winzer Ihre Produkte im Bag-in-Box an, da die Verbraucher die Vorteile dieser Verpackung zu schätzen wissen. Einer der Vorteile ist der deutlich günstigere Preis, da der Winzer keine Flaschen, Korken und Kapseln benötigt. Zudem ist der Transport durch das niedrigere Gewicht & Volumen deutlich günstiger. Diese Kostenvorteile spürt Ihr im Portemonnaie und genießt trotzdem hochwertige Qualitätsweine.
Diese beiden Verpackungsarten ähneln sich nur äußerlich. Der Tetra Pak ist eine von innen beschichtete Kartonage. Einmal geöffnet, hat der Inhalt direkten Kontakt mit Sauerstoff. Weine oxidieren durch den Sauerstoff schnell und schmecken dann nicht mehr. Im Bag-in-Box hingegen befindet sich ein Schlauch mit einem Zapfhahn. Beim Zapfen zieht sich der Schlauch zusammen, sodass kein Sauerstoff an den Wein gelangt. Deshalb hält sich der Wein nach dem Öffnen des BiB problemlos circa 4-6 Wochen.
Nicht die Verpackung definiert die Qualität, sondern der Inhalt. Das gilt für Bag-in-Box genauso wie für Flaschen. Ob ein guter Trinkwein im Bag, in der Flasche, in der Dose oder im Tetrapak abgefüllt wird, ändert an der Qualität des Weines zunächst einmal nichts. Für den Bag sprechen allerdings die vielen Vorteile im Vergleich zu den anderen Verpackungsarten, wie die deutlich längere Haltbarkeit nach Öffnung, die geringen Verpackungs-und Transportkosten, der geringe Platzbedarf und die deutlich bessere Ökobilanz. Bei der herkömmlichen Abfüllung in Flaschen ist die Verpackung für ca. 45% der gesamten CO2-Emissionen des kompletten Herstellungsprozesses verantwortlich. Dies wird durch die Verpackung im BiB deutlich reduziert. Bitte beachtet jedoch, dass der BiB nicht für die Lagerung von Wein zur Reifung geeignet ist! Weine im BiB sind Weine, die getrunken werden wollen – bei korrekter Lagerung spätestens nach einem Jahr.
Die Versandkostenpauschale beinhaltet den Versand sowie die Verpackung. Beim Versand von Flüssigkeiten ist eine hochwertige und zertifizierte Umverpackung besonders wichtig und auch von der Spedition vorgeschrieben. Daher stellt der Versand einen nicht unerheblichen Kostenfaktor dar. Wir finden es fairer, diese Kosten klar ersichtlich anzugeben, anstatt sie in den Verkaufspreis des Produktes einzurechnen und dann mit „kostenlosem Versand“ zu werben.
Wir arbeiten haupts&aum;chlich mit kleineren Betrieben, deren Produktionskapazitäten beschränkt sind. Folglich kann es gelegentlich zu Engpässen bei der Verfügbarkeit kommen.
Wein an sich ist naturgemäß ein rein pflanzliches Produkt, da der Wein durch die Gärung von Traubensaft entsteht. Aus ganz natürlichen Gründen befinden sich im Wein Trübstoffe, die sich unschön am Boden von Glas, Flasche oder Schlauch absetzen würden. Um diese herauszufiltern, gibt es unterschiedliche Verfahren bzw. Mittel, die eingesetzt werden. In den meisten Fällen wird Speisegelatine - ein tierisches Produkt - verwendet. Veganer Wein hingegen wird rein mineralisch gefiltert, beispielsweise mit Bentonit. Somit kommt der Wein nicht mit tierischen Produkten in Berührung und darf deshalb als "vegan" deklariert werden.
Als „Bio“ oder „Öko“ bezeichnet man die Produkte, die aus kontrolliert biologischem Anbau kommen und nach den Vorgaben der EU-Öko-Verordnung hergestellt werden. Dieser Prozess wird regelmäßig von einem unabhängigen Prüfinstitut überprüft und zertifiziert. Mit den Begriffen „Biologisch“ und „Ökologisch“ bzw. den Vorsilben „Bio“ und „Öko“ dürfen nur solche Produkte gekennzeichnet werden, die entsprechend der Verordnung hergestellt werden. Diese beiden Begriffe sind in Deutschland geschützt. Zusätzlich gibt in Deutschland das deutsche Bio-Siegel.

In anderen EU-Ländern gibt es andere Siegel, die teilweise auch nur regional verwendet werden. Seit dem 1. Juli 2010 ist das neue EU-Bio-Siegel in Kraft, das nach und nach die landesspezifischen Siegel für Ökologischen Landbau ersetzen soll.

Man erkennt BIO-Produkte an der Bezeichnung für ökologischen Landbau in der jeweiligen Landessprache und der Kontrollnummer einer der lokalen Öko-Kontrollstellen. In jedem Land sind die Bezeichnungen für ökologischen Landbau durch die EG-Öko-Verordnung geschützt, z.B.:

Deutschland - kontrolliert biologischer Anbau
Frankreich - Agriculture Biologique
Italien - Agricultura Biologica
Spanien- Agricultura ecológica